Sozialpsychiatrische Beratungsstelle  
    Schlossgasse 5a
  67547 Worms

  Elisabeth Straub
  Tel: 06241 67879-21
 
  


  Dirk Kammerer
  Tel: 06241 67879-22

  

  Katrin Scharfenberger
  Tel: 06241 67879-23

  

 
  
 

Elisabeth Straub
Dipl.-Sozialpädagogin (FH)
Kinder- und Jugendlichen-
psychotherapeutin
Transaktionsanalytikerin (PSTH)
Leiterin der
Sozialpsychiatrischen Beratungstelle

Dirk Kammerer
Dipl.-Sozialpädagoge (FH)
Personenzentrierter Berater
für Kinder und Jugendliche
und deren Bezugspersonen
Sozialpsychiatrische
Beratungstelle

 

Katrin Scharfenberger
Dipl.-Sozialpädagogin /
Sozialarbeiterin (FH)
Sozialpsychiatrische
Beratungstelle



  >>>Lebenslauf >>>Lebenslauf >>>Lebenslauf
   
  Die Sozialpsychiatrische Beratungsstelle

Ein Kind zu haben bedeutet immer eine große Veränderung im Leben von Menschen – egal wie gelungen oder problematisch das Leben bisher war. Wenn sich dann herausstellt, dass ein Kind behindert ist, unter einer chronischen Erkrankung leidet, seine Entwicklung verzögert verläuft oder es durch Verhaltensauffälligkeiten oder psychische Störungen Schwierigkeiten hat  und macht, dann gerät häufig die gesamte Familie in eine Krise. Eltern sind ebenso betroffen wie Geschwisterkinder, und die Situation ist so komplex, dass eine schnelle Lösung oft nicht möglich ist. In solchen Situationen ist die Arbeit der Sozialpsychiatrischen Beratungsstelle ein sinnvolles und gutes Angebot für die betroffenen Kinder und ihre Familien.

Die Sozialpsychiatrische Beratungsstelle (besetzt mit Elisabeth Straub, Dirk Kammerer und Katrin Schiller) ist Teil eines Teams aus unterschiedlichen Berufsgruppen, die für Kinder in der oben beschriebenen Situation bedeutsam sind. Mit den Bereichen Medizin (vertreten durch die Kinderärztinnen und Kinderärzte Christoph Sievers, Judit Stock, Stephan Veit sowie durch die Kinder – und Jugendlichenpsychiaterin Angelika Schandry), Psychotherapie (Dipl. Psychologe Konrad Freidinger), Ergotherapie (Petra Glaser – Kerz und Armin Schmidt), Krankengymnastik (Sybille Leibold – Kruse) und Logopädie (Friederike Brüssermann) bildet sie ein Gesamtkonzept, in dem Kinder entsprechend ihrer Bedürfnisse behandelt und begleitet werden können. Wir alle treffen uns wöchentlich zu einer Teambesprechung, in der wir uns Zeit nehmen, die Situation und Erfordernisse eines Kindes oder Jugendlichen aus den unterschiedlichen Perspektiven der verschiedenen Fachgruppen zu betrachten. In einem zweiten Schritt – gemeinsam mit Kind und Eltern – suchen wir ein sinnvolles Behandlungskonzept.
 
Die Arbeit in der Sozialpsychiatrischen Beratungsstelle basiert somit auf einer ganzheitlichen Sicht des Menschen. Behinderungen und Erkrankungen von Kindern – seien sie körperlich oder seelisch – werden nicht isoliert betrachtet, sondern in den Kontext der Lebenssituation eines Kindes eingeordnet. Zu der Frage: „Was braucht das Kind an medizinischer Versorgung?“ kommt hinzu: „Mit wem lebt das Kind zusammen?“ – „Welche Unterstützung oder Belastung bedeutet diese Lebenssituation? Welche Stärken und Fähigkeiten hat es selbst oder haben die Menschen in seinem Umfeld, um eine problematische Situation bewältigen zu können? Wie viele Kraftreserven hat eine Familie noch?
  
Wir versuchen, die Gesamtsituation eines Kindes oder Jugendlichen zu begreifen und auf diesem Hintergrund zu entscheiden, was das Kind braucht, welche Unterstützung die Eltern haben müssen und was für die Geschwister notwendig ist.
Je nach Erfordernis arbeiten wir dann mit dem einzelnen Kind oder Jugendlichen, mit Kindern und Jugendlichen in Gruppen (z.B. Mädchengruppen, Jungsgruppe, Scheidungskindergruppe), mit Elternteilen, Elternpaaren oder Elterngruppen (z.B. Eltern von ADHS Kindern, Eltern behinderter Kinder) und manchmal auch mit der gesamten Familie.
Ziel ist es immer, den Kindern und Jugendlichen zu ermöglichen, in ihrem gewohnten Umfeld von Familie, Kindergarten, Schule, Freundeskreis bleiben zu können. Die Sozialpsychiatrievereinbarung formuliert das so: Es soll „bei komplexen sozialpädiatrischen und psychiatrischen Behandlungsproblemen insbesondere die ambulante ärztliche Betreuung als Alternative zur stationären Versorgung und anderen institutionellen Betreuungsformen ermöglicht werden.“ (Sozialpsychiatrievereinbarung von 1994)

Eine aktuelle Studie kommt zu folgendem Ergebnis: Sozialpsychiatrie versorgt viele Pattienten mit individuell angepassten gemischten Therapien, hat eine hohe Akzeptanz bei Patienten und Eltern, und erzielt hervorragende Therapieergebnisse in relativ kurzer Zeit.

Die Sozialpsychiatrische Behandlung wird derzeit von allen gesetzlichen Krankenkassen bezahlt, außer von der AOK- Rheinland Pfalz.

Sie möchten sich gerne mit uns in Verbindung setzen?
Rufen Sie uns einfach an (bitte auch Anrufbeantworter nutzen).

Elisabeth Straub   Worms, 67879 - 21
Dirk Kammerer   Worms, 67879 - 22
Katrin Schiller   Worms, 67879 - 23

Am Telefon können wir besprechen, wie eine konkrete Behandlung eingeleitet werden kann –  von unserer Seite aus nach Möglichkeit in Kooperation mit den Menschen, die Ihr Kind bisher behandelt haben.

 

 

Gemeinschaftspraxis